Madeira: Roadtrip über die Insel der Blumen

Erleben Sie auf Ihrem Madeira-Roadtrip die schönsten Sehenswürdigkeiten der grünen Atlantikinsel

Madeira gehört zu Portugal und liegt südwestlich unterhalb des Landes im Atlantischen Ozean, einige Kilometer vor der marokkanischen Küste. Die Einflüsse beider Länder prägen die Flora und Fauna des Landes bis heute. Auf der fruchtbaren Erde der Vulkaninsel erstrecken sich Weinreben über zahllose Berghänge, leuchtende Blüten und sattes Grün so weit das Auge reicht. Dichte Wälder und Gemüse sowie Früchte im Überfluss gaben Madeira ihren Kosenamen „Blumeninsel“. Doch auch die belebten Küstenstädte, Wasserfälle, beeindruckende Berge und Schluchten prädestinieren die Insel geradezu für einen Roadtrip.

Madeira wird auch bei deutschen Touristen immer beliebter. Daher werden Sie keine Probleme haben, einen Flug zu finden, der Sie (meist auf direktem Wege) nach Funchal bringt. Egal ob Frankfurt, München, Stuttgart oder Berlin – Madeira wird von beinahe allen größeren deutschen Flughäfen aus regelmäßig angesteuert. Nach nur etwa vier Stunden erreichen Sie die portugiesische Blumeninsel und können Ihren Sixt-Mietwagen am Flughafen Funchal abholen. Haben Sie Ihren Roadtrip beendet, können Sie diesen auch dort wieder zurückgeben.

Infos auf einen Blick

8 bis 9 Tage

Reisedauer

Natur

Zielgruppe

6 Stationen

entlang der Strecke

185,28 km

Gesamtdistanz

Highlights
  • In Funchal erwarten Sie Genuss, historische Gebäude und vor allem Spaß
  • Erleben Sie Madeiras Natur hautnah an der Bica da Cana
  • Porto Moniz wartet mit Naturpools und großartigen Küstenwanderwegen auf
  • Besteigen Sie den höchsten Berg der Insel, den Pico Ruivo
  • An der Ponta de São Lourenço durchwandern Sie einzigartige Kulissen

Infos auf einen Blick

8 bis 9 Tage

Reisedauer

Natur

Zielgruppe

6 Stationen

entlang der Strecke

185,28 km

Gesamtdistanz

Highlights
  • In Funchal erwarten Sie Genuss, historische Gebäude und vor allem Spaß
  • Erleben Sie Madeiras Natur hautnah an der Bica da Cana
  • Porto Moniz wartet mit Naturpools und großartigen Küstenwanderwegen auf
  • Besteigen Sie den höchsten Berg der Insel, den Pico Ruivo
  • An der Ponta de São Lourenço durchwandern Sie einzigartige Kulissen

Wann sollten Sie Ihren Roadtrip starten?

Einer der Gründe dafür, dass Madeira zu einem so beliebten Urlaubsziel wurde, ist das sonnige und das ganze Jahr über frühlingshafte Wetter. Auch in den Sommermonaten liegen die Durchschnittstemperaturen bei angenehm warmen 25 Grad Celsius. Allerdings sinken diese auch im Winter kaum unter die 20 Grad-Marke, was der Insel auch den Beinamen „Insel des ewigen Frühlings“ einbrachte. Daher können Sie frei und saisonunabhängig planen, wann Sie Ihren Roadtrip unternehmen möchten. Ruhe-Liebende sollten natürlich die Hauptsaison im Juli und August meiden.

Ihr Insel-Roadtrip auf Madeira

Ihr Roadtrip beginnt in Funchal, der Hauptstadt der Insel. Dort können Sie nicht nur die Altstadt erkunden oder an der Promenade den ankommenden und ablegenden Booten bei einem Kaffee zuschauen. Funchal ist auch eine großartige Stadt um Sightseeing-Touren einzulegen, bereits einen ersten Eindruck der Insel-Pflanzenwelt im botanischen Garten zu bekommen und vor allem um genüsslich zu schlemmen. Nach einem kurzen Abstecher entlang der Südküste fahren Sie ins Landesinnere, wo sie sich auf Ihre erste Wanderung durch die Berge der Vulkaninsel begeben. Großartige Wasserfälle und atemberaubende Aussichten warten auf Sie. An der Ostküste bestaunen Sie die raue Schönheit der steil abfallenden Klippen im Sonnenuntergang, bevor Sie in Porto Moniz entspannte Stunden in natürlichen Lavapools direkt am Meer verbringen. Entlang der Städte Seixal und Sao Vicente geht es dann zu Ihrer nächsten Abenteuer-Tour: hinauf auf den Pico Ruivo, den höchsten Berg Madeiras. Genießen Sie eine wunderschöne Aussicht über die Gipfel bis hin zum blau leuchtenden Meer, bis Sie sich auf den Weg zu Ihrem letzten Stopp machen: der Halbinsel Ponta de São Lourenço. Bei einem Glas Madeira-Wein können Sie dort, hoch oben auf den rot leuchtenden Klippen, Ihre Reise entspannt ausklingen lassen.

Auch hinsichtlich des Straßenverkehrs ist Entspannung angesagt. Mautstraßen gibt es auf Madeira nicht, weshalb man sich umständliche Vorab-Registrierungen oder Bezahlstopps sparen kann. Zudem fahren die Inselbewohner selbst eher bedächtig und sind nicht für wilde Manöver oder einen aggressiven Fahrstil bekannt. Die Straßenschilder entsprechen in der Regel den deutschen Hinweisen und auch die Höchstgeschwindigkeit im Ort liegt, wie in Deutschland, bei 50 km/h. Auf Landstraßen dürfen maximal 90, auf Autobahnen maximal 100 km/h gefahren werden. Seien Sie lediglich vorbereitet auf engere, kurvenreiche Straßen in den Bergen.

Funchal

Distanz zur nächsten Location
36 km

Nehmen Sie sich unbedingt genügend Zeit für die Stadt. Mindestens zwei Tage sollten Sie auf jeden Fall in Funchal verbringen, durch die schmalen Mosaik-gepflasterten Gässchen streifen oder während einer Hop-on-hop-off-Bustour die schönsten Sehenswürdigkeiten erleben. Danach geht es weiter entlang der Südküste Madeiras. Legen Sie einen Stopp am Cabo Girão ein, einer 580 Meter hoch aufragenden Klippe, über der eine Aussichtsplattform mit Glasboden errichtet wurde. Der unglaubliche Blick über die Küste, die Hauptstadt und das Meer entschädigt allemal für das Bauchkribbeln auf dem Weg nach vorn. Wer möchte, sollte außerdem Fajã dos Padres besuchen, eine schmale ehemalige Jesuitensiedlung, die nur über eine Seilbahn erreichbar und von Obstgärten und Weinhängen umgeben ist.

Hochebene Paúl da Serra

Distanz zur nächsten Location
49 km

Auf Ihrem weiteren Weg in Richtung Achadas da Cruz sollten Sie einen kleinen Umweg entlang der Westküste nehmen. Besuchen Sie den Miradouro Garganta Funda, einen gigantischen Wasserfall, den Sie nach einer kurzen Wanderung erreichen. Auch der Blick durch die hoch aufragenden grün-bewachsenen Felsen hin zum Meer ist äußerst beeindruckend und den Zwischenstopp in jedem Fall Wert. Wer möchte, sollte außerdem dem Örtchen Ponta do Pargo etwas weiter südlich einen Besuch abstatten. Die Steilküste und der Leuchtturm des Ortes sind beliebte Fotokulissen – und das zu Recht.

Achadas da Cruz

Distanz zur nächsten Location
10 km

Ihr nächster Stopp, Porto Moniz, liegt nur wenige Kilometer weiter nördlich. Wer Lust auf eine weitere Küstenwanderung mit fabelhaften Blicken über das Meer und die Klippen hat, kann den Ponta do Tristão besuchen. An einem der nördlichsten Punkte Madeiras, hinter der kleinen Ortschaft Santa Maria Madalena, haben Sie einen einzigartigen Ausblick, der Sie an sonnigen und klaren Tagen weit auf den Atlantischen Ozean hinausblicken lässt.

Porto Moniz

Distanz zur nächsten Location
58 km

Unternehmen Sie auf der Fahrt Richtung Pico Ruivo einen Abstecher in die nur wenige Kilometer entfernte Stadt Seixal. Vor allem diejenigen, die gerne abseits größerer Menschenmengen ein Bad genießen möchten, finden hier ebenfalls natürlich geformte Basaltbecken, die zwar kleiner, aber auch weniger stark frequentiert sind als in Porto Moniz. Zudem beeindruckt der Laje-Strand nicht nur mit feinstem schwarzen Sand, sondern auch mit einem Wasserfall, dem Veu de Noive, der einige Meter in die Tiefe und direkt in die Fluten des Atlantik stürzt. Auch das Städtchen São Vicente sollten Sie sich genauer ansehen. Nehmen Sie an einer Tour durch die Vulkan-Höhlen der Stadt teil, planen Sie eine Wanderung entlang der Levadas oder besuchen Sie die Cascata de São Vicente.

Pico Ruivo

Distanz zur nächsten Location
35 km

Der Aufstieg auf den Pico Ruivo wird sicher eines Ihrer beeindruckendsten Erlebnisse hier auf Madeira bleiben. Die Aussicht, das Wolkenpanorama und das Gefühl einen Berg dieser Höhe zu besteigen beflügeln und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Doch weiter geht es zum letzten Stopp Ihres Roadtrips: nach Canical und auf die Halbinsel Ponta de São Lourenço. Wer gerne surft, sollte einen Zwischenstopp in Porto da Cruz einlegen. Doch auch Badenixen und Sonnenanbeter kommen am Praia da Maiata oder dem kleineren Praia da Alagoa voll und ganz auf ihre Kosten. Wem das Meerwasser zu kalt sein sollte, der kann in der Piscina, dem Swimmingpool des Städtchens, ein Bad genießen oder das idyllische kleine Mühlenmuseum besuchen.

Ponta de São Lourenço

Melanie
Melanie ist für euch auf der Suche nach spannenden Roadtrips

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