Roadtrip Normandie: 3 unvergessliche Tage

In 3 Tagen die Normandie erkunden

Wenn man an Frankreich denkt, haben die meisten erstmal nur den Eiffelturm, Baguettes und Croissants im Kopf. Dass aber die Heimat der Lebensart „savoir-vivre“ (die Kunst, das Leben zu genießen) auch mit einzigartigen Landschaften glänzen kann, vergessen dabei viele. Wir zeigen euch im Folgenden, dass auch ein Kurztrip an die Küste der Normandie in Frankreich sehr lohnenswert ist und dass man dabei viel erleben kann.

Infos auf einen Blick

2 bis 3 Tage

Reisedauer

Natur

Zielgruppe

3 Stationen

entlang der Strecke

403,65 km

Gesamtdistanz

Highlights
  • einzigartige Felsformationen
  • Weltkulturerbe: Le Mont St Michel
  • vier Kilometer langer Sandstrand

Infos auf einen Blick

2 bis 3 Tage

Reisedauer

Natur

Zielgruppe

3 Stationen

entlang der Strecke

403,65 km

Gesamtdistanz

Highlights
  • einzigartige Felsformationen
  • Weltkulturerbe: Le Mont St Michel
  • vier Kilometer langer Sandstrand

Als Start- und Endpunkt für diese Roadtrip kann Paris  gewählt werden. Von hier aus geht es Richtung Meer zum ersten Stopp Étretat. Der erste Stopp auf unserer Route in der Normandie ist auch zugleich einer der spektakulärsten.  Bis zu 100 Meter ragen hier die Klippen aus Kreidefelsen aus dem Meer heraus und bilden verrückte Felsformationen, die über Jahrtausende hinweg entstanden sind. An der nördlichen Seite des Strandes, ein paar Meter entfernt von der Falaise d’Amont, einer weiteren markanten Felsformation, kann man außerdem die Kapelle Notre Dame de la Garde besichtigen, die mit einem einzigartigen Blick über Étretat und die Kreideküste beeindrucken kann. Doch nicht nur die Klippen sind einen Besuch wert. Der Strand bietet die perfekte Möglichkeit, um sich in warmen Sommermonaten abzukühlen. Im Ortszentrum warten zahlreiche Restaurants, Créperien und Bars mit leckeren Köstlichkeiten auf die Besucher.

Weiter geht unsere Tour in Richtung Süden und zwar nach Le Mont-Saint-Michel, einer eigentlich ziemlich kleinen Gemeinde mit gerade einmal 33 Einwohnern. Was diesen Ort so beeindruckend macht, ist die felsige Insel in der Bucht des Mont-Saint-Michel, auf der ein festungsartiger Gebäudekomplex errichtet wurde, der an der höchsten Stelle der Kapelle ganze 155 Meter aus dem Wattenmeer ragt. Die nur 300 Meter breite Insel ist damit schon aus mehreren Kilometern Entfernung zu bestaunen und wirkt wie eine Illusion, wenn man davor steht.  Wer sich den Andrang aber ersparen will, der kommt entweder sehr früh zum Sonnenaufgang oder läuft entlang eines kleinen Pfades über das Feld, das meist von mehreren hundert Schafen bevölkert ist, in Richtung Schloss. Gerade für Fotografen ist es hier besonders spannend. Dadurch, dass es in der Bucht die stärksten Gezeiten in ganz Europa gibt, zieht sich das Wasser bis zu 15 Kilometer weit zurück und kommt bei Flut an wenigen Tagen im Monat mit einer Stärke zurück, die die Insel völlig mit Wasser umspült. In den zurückbleibenden Pfützen und Bäche spiegelt sich dann perfekt die Inselstadt und lässt den Ort noch viel magischer wirken als er sowieso schon ist.

Auf dem Rückweg zum Flughafen in Paris kommen wir an unserem letzten Spot vorbei. Cabourg befindet sich auf halber Strecke zwischen Le Mont-Saint-Michel und Étretat an der Küste. 

 

Étretat

Foto: @manueldietrichphotography
Distanz zur nächsten Location
245 km

Von hier aus geht es weiter in Richtung Le Mont-Saint-Michel, dies ist der längste Abschnitt unseres Roadtrips.

Le Mont Saint-Michel

Foto: @manueldietrichphotography
Distanz zur nächsten Location
160 km

Auf dem Rückweg zum Flughafen in Paris kommen wir an unserem letzten Spot Cabourg vorbei.

Cabourg

Foto: @manueldietrichphotography

Mit diesem Spot sind wir nun aber am Ende unseres kurzen Wochenendtrips durch die Normandie angekommen und es geht zurück nach Deutschland.

Manuel Dietrich
Manuel Dietrich ist sowohl Landschafts- als auch Reisefotograf und -filmer mit Heimat in der Südpfalz bei Speyer. 

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